Waldorfpädagogik in einer liebevollen Atmosphäre

Die Philosophie und Pädagogik Rudolf Steiners bilden den Rahmen und die Grundlage des Waldorfkindergartens.

Der Rhythmus des Tagesablaufs und die Jahresgestaltung mit schönen Festen enthalten Rituale, die dem Kind Sicherheit und Raum für die Entwicklung seiner Phantasie, seiner Fertigkeiten, seines Gefühlslebens und der sozialen Kompetenz geben.

Besonderes Augenmerk wird im Waldorfkindergarten auf die Funktion der Erwachsenen als Vorbild gelegt, da die Kinder in dieser Altersstufe vor allem durch das spielerische Nachahmen die Welt begreifen lernen.

Schlussendlich wünschen wir uns alle, dass sich das Kind in einer liebevollen Atmosphäre entfalten kann und vor allem „Kind“ sein darf!

Wir haben freie Plätze!

Wir haben noch freie Plätze im Kindergarten. Informationen unter:

01 / 877 31 91 - f.eymann.schule@aon.at

Waldorfpädagogik im Kindergarten

Ziel der Waldorfpädagogik nach Rudolf Steiner ist es die Kinder in ihrer Gesamtheit zu betrachten und sowohl geistig als auch seelisch zu fördern. Es wird dabei die „fühlende Mitte“, die früher das künstlerische und religiöse Leben ausgebildet wurde, gefördert.

Unsere Kindergartenkinder können einer Vielzahl von kreativen Tätigkeiten nachgehen, die stets an ihre jeweilige Entwicklungsstufe angepasst sind.

Der Tagesablauf im Waldorfkindergarten

Ein geregelter Tagesablauf ist ein wichtiger Haltepunkt für unsere Kleinsten – er gibt ihnen Geborgenheit, die sie so notwendig haben wenn sie erstmals für längere Zeit von ihren Eltern getrennt sind.

Der Rhythmus im Tagesablauf des Kindergartens kann verglichen werden mit unseren Atemzügen – es folgt eine innere Aktivität auf eine äußerliche Aktivität.

Unseren fantasievollen Tag begleiten auf leisen Sohlen Zwerge, Elfen, Feen, Riesen (mit Gedröhne), Schutzengel und andere liebenswerte Wesen.

Eurythmie

Wöchentlich kommt eine Eurythmielehrerin zu uns, die mit den Kindern die Bewegungskunst/-therapie ausübt, bei der Gesprochenes, Vokal- und Instrumentalmusik in Ausdrucksbewegungen, umgesetzt werden. Auch musikalische Früherziehung und Englisch bereichern unseren Kindergartenalltag.

Malen mit Wasserfarben

Das Wasserfarbenmalen ist für das jüngere Kind insofern von großer Bedeutung, da die Außen- und Innenwelt nur wenig getrennt sind. Es empfängt nicht nur den äußeren Eindruck der Farben, sondern es fühlt in seinem Bewusstsein auch die Eigenart und das Wesen der Farben. Wir führen die Kinder nach Rudolf Steiner möglichst früh in die Farbenwelt ein und lassen sie jede Farbe entdecken.

Im Kindergarten gehört schon das Herrichten der Farbtiegelchen, Pinsel, Wasserbecher, Tücher und des Papiers zum Ritual des Malens. Begleitet wird es mit Sprüchlein oder Farbgeschichten wie zum Beispiel „Blaue Veilchen im Garten wollen Ostern erwarten” oder „eine Farbe feiert Geburtstag, andere Farben kommen als Gäste“.

Brot backen

Beim Brotbacken können die Kinder den Vorgang erleben, wie ein gebackenes Küchenprodukt entsteht.

Alle Sinne werden angesprochen: Der typische säuerliche Geruch des rohen Teiges, das Fühlen des weichen, klebrigen Teiges beim Formen der Brötchen, der Duft beim Backvorgang, und endlich das Warme, Knusprige und Aromatische des fertigen Brotes.

Erleben, wie der Teig aufgeht und beim Backen dunkler wird. Natürlich schmeckt etwas Selbstgemachtes am besten, so entstehen Wertschätzung und Achtung der Nahrung.

Arbeitsabläufe verstehen

Um Arbeitsabläufe zu verstehen, werden im Waldorfkindergarten die Spielsachen vor den Kindern hergestellt und alltägliche Verrichtungen so ausgeführt, dass das Kind Freude am Nachahmen gewinnt.

Feste im Kindergarten

Das Feiern der „traditionellen“ Feste sowie der Geburtstage der Kindergartenkinder ist immer wieder ein wundervoller Anlass zur Freude und stärkt dabei das soziale Gefüge der Kinder und hilft ihnen mit dem Rhythmus der Jahreszeiten besser verbunden zu sein.

Für die Kinder ist es besonders schön, wenn die Eltern bei Festen dabei sind und sich aktiv an den Werkarbeiten beteiligen. Das gemeinsame Schaffen ist lustig und bereichernd!

Kontakt

Auhofstraße 78 d, 1130 Wien
Leitung: Sabine Fritzl
Mo - Fr 7.30 - 17.00 Uhr
Telefon: 01/879 13 88
Email: f.eymann.shule@aon.at
Erreichbarkeit: mit der U4 (Station Unter St. Veit) oder mit der Straßenbahnlinie 10 (Station Verbindungsbahn) und den Autobuslinien 53A, 54B (Station Verbindungsbahn)

 

Anmeldung

Anmeldungen für den Kindergarten erfolgen über die Friedrich Eymann Waldorfschule:

Bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin im Sekretariat bei  Frau Hofmarcher
01 / 877 31 91 (Mo - Fr 7.30 - 14.00 Uhr)

Der Tagesablauf im Waldorfkindergarten

  • Die Kinder kommen ab 7.30 Uhr in den Kindergarten.
  • Bis um etwa 9.15 Uhr ist freie Spielzeit.
    Die Kinder folgen ihren eigenen Spielimpulsen. Sie finden sich in kleinen Gruppen zusammen – in der Puppen- oder Bauecke, bauen verschiedene Spiellandschaften auf oder gesellen sich zu der Arbeit der Erwachsenen, die zum Beispiel gerade Spielzeug selber herstellen oder die Jause vorbereiten. In dieser Zeit werden auch verschiedene kreative Tätigkeiten angeboten, wie das Malen mit Aquarellfarben oder das Herstellen von Werkstücken.
  • Am Ende der Spielzeit gibt es ein gemeinsames Aufräumen.
    Anschließend gehen alle zur Toilette und waschen sich die Hände.
  • Nach dieser Phase gibt es entweder einen Reigen oder eine Eurythmieeinheit.
    Im Reigen gestalten sich die Gesten im Zusammenhang mit der Umwelt, also Natur und zwischenmenschlichem Geschehen. Es handelt sich um ein äußeres Nachahmen. Hier haben Kreisspiele, Lieder und Fingerspiele Platz, die gemeinsam von der Gesamtgruppe erlebt werden.
    In der Eurythmie kommen Wissen und künstlerische Gestaltung hinzu. Es wird aus Musik- und Sprach-geistigkeit heraus gestaltet. Ton- und Sprachbildung spielen dabei eine Schlüsselrolle. Eurythmie ist sichtbarer Gesang, sichtbare Sprache.
  • Nach dieser Zeit begeben sich alle zu einem gemeinsamen, gesunden Frühstück.
    Jeden Tag gibt es ein anderes Vollwertgetreide, das sich wöchentlich wiederholt.
  • Bis 11.30 Uhr gibt es eine zweite freie Spielzeit, diesmal im Garten.
    Es gibt eine Sandkiste, verschiedene Spiel- und Arbeitsgeräte. Auch Lauf- und Fangspiele werden angeboten.
  • Wenn um ca. 11.40 Uhr alles eingeräumt ist und die Schuhe gewechselt sind, finden sich die Kinder ein, um im Sesselkreis dem Märchen zu lauschen.
    Das gleiche Märchen wird über mehrere Tage wiederholt.
  • Um 12.00 Uhr werden viele Kinder abgeholt, andere bleiben über Mittag.
    Zu Mittag gibt es ein gemeinsames Essen, danach geht es nochmals in den Garten.
  • Auch am Nachmittag wird ein Märchen erzählt, es gibt eine Jause und danach eine Freispielzeit.
  • Der Kindergarten hat bis 17.00 Uhr geöffnet.

Der Rhythmus im Tagesablauf des Kindergartens kann verglichen werden mit unseren Atemzügen, Einatmen und Ausatmen, es folgt eine innere Aktivität auf eine äußerliche Aktivität. In der Freispielzeit können die Kinder ausatmen, die Zeit der rhythmischen Spiele und das Frühstück ist wieder eine Art Einatmen. Darauf folgt die Gartenzeit, wieder ein Ausatmen, das Märchen, ein Einatmen.

Unseren fantasievollen Tag begleiten auf leisen Sohlen Zwerge, Elfen, Feen, Riesen (mit Gedröhne), Schutzengel und andere liebenswerte Wesen.