Ihr Kind im Zentrum.

Der Lehrplan der Waldorfschule geht vom Menschen aus und regt Fähigkeiten an, denen möglichst viel Spielraum gegeben werden soll, sodass die begabten Schüler mit größeren Anforderungen bzw. auch spezielleren Aufgaben betraut werden. Außerdem ist das Prinzip der Waldorfpädagogik auch nach dem typischen Temperament und der Veranlagung des Schülers orientiert.

Hier sehen Sie unsere wichtigsten Schwerpunkte. Weiter unten steht mehr über den weitere Schwerpunkte und Angebote.

WEIHNACHTSBASAR

14. Dezember 2017
ab 15.00 Uhr
in der Friedrich Eymann Waldorfschule

Sprachen

Schon in der 1. Klasse beginnen wir mit den Fremdsprachen Russisch und Englisch, die beide von Native-Speakern unterrichtet werden.

Französisch wird als Freifach von der 1. – 8. Schulstufe angeboten.

Lateinunterricht findet in der 8. Klasse statt.

Eurythmie

Eurythmie ist eine Bewegungskunst, die von Dr. Rudolf Steiner und Marie von Sivers Anfang des 20. Jahrhunderts unter dem Einfluss der Erneuerungsbewegungen des Tanztheaters entwickelt wurde. Von einem ganzheitlichen Menschenbild ausgehend, arbeitet die Eurythmie gezielt mit dem Zusammenspiel von Musik, Sprache und Bewegung.

Als künstlerisch-musisches Unterrichtsfach fördert die Eurythmie Kreativität und Phantasie, trägt zur ästhetischen Erziehung bei, differenziert die Wahrnehmung, vertieft die eigene Körpererfahrung und erweitert die Kommunikationsfähigkeit sowie die soziale Kompetenz.

Gartenbau, Werken, Handarbeiten

Mit der Werkarbeit wird die Grob- und Feinmotorik geschult und die Geschicklichkeit geübt. Weiters wird das künstlerische Schaffen angeregt.

Im Schulgarten lernen die Kinder die Arbeiten kennen, die bei der Pflege eines Gartens anfallen. Im mehrjährigen Tun können die Schülerinnen und Schüler den Jahreslauf mit allen anstehenden Arbeiten und Notwendigkeiten ganz real miterleben.

Durch die Arbeit mit der Hand wird in Handarbeiten die Feinmotorik geschult und das Gefühl für Schönheit, Ästhetik und das Künstlerische im Menschen angeregt.

Hort

Der Waldorfhort bietet den Kindern einerseits eine optimale Hausaufgabenbetreuung, andererseits eine vielseitige, kreative und künstlerisch betonte Freizeitgestaltung.

Musik

Wir bieten regelmäßigen Chor- und Orchesterunterricht an, als Förderung der sozialen Kompetenz und der Gefühlsbildung.

Ein Teil des Unterrichtes in der 1. - 8. Schulstufe (Flöte) beinhaltet auch regelmäßige Instrumentalmusik.

Kontakt

Feldmühlgasse 26, 1130 Wien
Sekretariat:  Fr. Hofmarcher, Fr. Simader
Mo - Fr 7.30 - 14.00 Uhr
Telefon: 01/877 31 91
(Fax-DW: 8)
Email: f.eymann.schule@aon.at
Direktorin: Dipl.Päd. Ursula Riedinger
Erreichbarkeit: mit der U4 (Station Unter St. Veit) oder mit der Straßenbahnlinie 10 (Station Verbindungsbahn) und den Autobuslinien 53A, 54B (Station Verbindungsbahn)

 

Anmeldung

Haben Sie Interesse an unserer Schule, so laden wir Sie gemeinsam mit Ihrem Kind zu einem Informationsgespräch ein.
Bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin im Sekretariat.

Kosten

Anmeldegebühren:

Einstieg in die 1. - 4 Schulstufe: € 300,-

Einstieg in die 5. - 8. Schulstufe: € 350,-

Schulgeld (monatlich):

1. - 4. Schulstufe: € 350,-

5. - 8. Schulstufe: € 390,-

Sollte das Schulgeld für Sie ein Problem darstellen, laden wir Sie zu einem Beratungsgespräch ein.

Weitere Schwerpunkte und Angebote

Der Lehrplan der Waldorfschule geht vom Menschen aus und regt Fähigkeiten an, denen möglichst viel Spielraum gegeben werden soll, sodass die begabten Schüler mit größeren Anforderungen bzw. auch spezielleren Aufgaben betraut werden.

Außerdem ist das Prinzip der Waldorfpädagogik auch nach dem typischen Temperament und der Veranlagung des Schülers orientiert.

Morgenkreis

Wir beginnen den Tag mit einem Morgenkreis, der speziell sprachliche Förderung beinhaltet, ebenso wie musikalische Übung und Bewegungselemente, die in verschiedener Richtung zur Förderung einzelner Schüler oder Schülergruppen genutzt werden.

Schülerbesprechungen & Einzelförderung

Darüber hinaus werden in den Lehrerkonferenzen Schülerbesprechungen durchgeführt, die sich sowohl mit den Begabungen und Vorzügen als auch mit den Schwächen und Besonderheiten einzelner Schüler auseinandersetzen und gemeinsame Vorgangsweisen vereinbaren. Da wir derzeit kleine Klassen führen, ist es auch möglich, während des Unterrichts Einzelförderung zu berücksichtigen.

Beherrschung des Lesens

Nach dem Lehrplan der Waldorfschule brauchen die Schüler erst im 2. Schuljahr den Nachweis für die Beherrschung des Lesens und der verschiedenen Schriftarten zu erbringen. Diese Zeitspanne ermöglicht den individuellen Bestrebungen der Schüler Rechnung zu tragen und erst während des 2. Schuljahres eine allgemeine Lesefertigkeit zu erreichen. Im Zusammenhang mit sozialen Bestrebungen wird das Vorlesen für andere, jüngere Schüler geübt.

Formenzeichnen

Der Gegenstand „Formenzeichnen“ ermöglicht eine genaue Beobachtung der motorischen Fähigkeiten sowie der Vorstellungsgabe und der Arbeitshaltung in der Durchführung der Zeichnung. Damit wird auch eine Legasthenieprophylaxe erzielt.

Der Zahlenbegriff

Die Erarbeitung des Zahlenbegriffes geschieht ebenfalls langsam und über sämtliche Sinnesgebiete und Tätigkeiten des Ordnens, der rhythmischen Bewegung und der optischen Wahrnehmung. Dabei wird immer besonderes Augenmerk auf intensives Erfahren und Üben der Grundlagen (z. B. Malreihen springen, klatschen, optisch darstellen, etc.) gelegt. Der individuelle Zugang zu Rechenvorgängen wird Ausgangspunkt für die Hilfe bei Schwierigkeiten in anderen mathematischen Bereichen.

Beurteilung = Feedback

Beurteilung bedeutet Feed-back und wird in unserer Schule nicht auf Ziffern reduziert. Ein Gespräch, eine schriftliche Bemerkung, eine Meldung an die Eltern (auch von positiven Leistungen) stärken das Selbstvertrauen und das Bemühen um Anerkennung durch den Lehrer und die Klasse. Dabei spielt die Erziehung zum sozialen Verhalten eine große Rolle (einem Schüler mit schwacher Leistung muss geholfen werden; ein Schüler mit ausgezeichneten Leistungen hat Kapazität mehr zu bewältigen oder auch zu helfen).

Querensteigende Kinder

Für quereinsteigende Kinder werden in den an der Schule geführten Gegenständen, die dem Kind bisher unbekannt sind, Förderunterricht zur Einstiegshilfe angeboten (dieses Angebot bezieht sich speziell auf die Fremdsprachen).

Schüler-Eltern-Lehrer Gespräche

Regelmäßige Schüler-Eltern-Lehrer Gespräche, auch außerhalb der Sprechstunden und Sprechtage, begleiten die Schüler in schwierigen Entwicklungsphasen.

Malstunden

Die regelmäßigen Malstunden verlangen Sensibilität und Konzentration und fördern den Ausdruckswillen ebenso wie das Bewusstsein für Übergang und Schattierungen.

Persönliche Begrüßung per Handschlag

Die persönliche Begrüßung per Handschlag jeden Morgen bringt dem Schüler zum Bewusstsein, dass er gern in der Schule aufgenommen wird und auch wahrgenommen wird (Förderung der Selbstwahrnehmung und des Selbstbewusstseins).

Sprechen & Gestaltung der Bewegung

Die Tätigkeit des Sprechens, der Gestaltung und der Bewegung sind regelmäßige Elemente im Unterricht, die den ganzen Menschen erfassen und daher dabei sein lassen (innere Beteiligung und Konzentration).

12-stufige Schule

Da die Schule als 12-stufige gedacht ist, sind die Nahtstellen 4. VS-Klasse, 4. HS-Klasse nur insofern berücksichtigt, als wir die Eltern der 4. VS-Klasse aufmerksam machen, wo eventuell Rückstände oder Vorauskenntnisse vorhanden sind (z. B. Bruchrechnen). In der 8. Schulstufe schließen wir mit einem öffentlichen Zeugnis ab. Erfahrungsgemäß haben unsere guten und mittleren Schüler keinerlei Probleme mit dem weiteren Schulweg in einer AHS oder BHS.

Quereinsteiger werden in jedem Fall im Unterricht, aber auch begleitend betreut.