Gartenbau

Im Schulgarten lernen die Kinder die Arbeiten kennen, die bei der Pflege eines Gartens anfallen. Im mehrjährigen Tun können die Schülerinnen und Schüler den Jahreslauf mit allen anstehenden Arbeiten und Notwendigkeiten ganz real miterleben.

Die Kinder bearbeiten die Erde, bereiten ein Beet und können beobachten, wie ein Keimling durch die Wochen hindurch heranreift und schließlich eine Karotte oder ein Salat geerntet werden kann.

Es ist für den Menschen in unserer Zeit mehr denn je von großer Bedeutung, eine Beziehung zur Natur zu entwickeln. Eine Möglichkeit, die zunehmende Distanz ansatzweise zu überwinden, bietet der Gartenbauunterricht. Er wirkt über die Willensseite des Menschen, über den tätigen Umgang mit der Erde, und kann so helfen, eine seelische Verbindung zum Naturgeschehen zu schaffen.

 

Werken

Mit der Werkarbeit wird die Grob- und Feinmotorik geschult und die Geschicklichkeit geübt. Weiters wird das künstlerische Schaffen angeregt.

Es wird ab der 6. Schulstufe bis zur 8. Schulstufe 14-tägig in einer Doppelstunde oder als Projekt gewerkt. Es werden Specksteinskulpturen, Ton- und Holzarbeiten gefertigt.

Handarbeiten

Durch die Arbeit mit der Hand wird in Handarbeiten die Feinmotorik geschult und das Gefühl für Schönheit, Ästhetik und das Künstlerische im Menschen angeregt.

Im Volksschulalter wird pro Woche zwei Stunden, in der Mittelstufe pro Woche eine Stunde gehandarbeitet.

In der 1. – 3. Klasse werden Webarbeiten und einfache Häkelarbeiten ausgeführt und einfache Knüpftechniken erlernt. In der 4. Klasse wird vorwiegend genäht, in der 5. Klasse gestrickt und in der 6. Klasse werden Handpuppen gefertigt. In der 7. Klasse werden Taschen nach eigenem Entwurf bestickt und ausgefertigt. In der 8. Klasse werden Gebrauchsgegenstände wie Schal, Stirnband oder aber auch Socken gestrickt.

Über all die Jahre wird im Handarbeitsunterricht – bezogen auf Jahresfeste – gebastelt und auch mit Märchenwolle gearbeitet sowie gefilzt.